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Bike-Region Hunsrück-Hochwald

Der Hunsrück-Hochwald-Raum hat durch die Ausweisung des „Nationalparks Hunsrück-Hochwald“ einen enormen Impuls erhalten, der große Chancen für den Tourismus und die regionale Entwicklung insge-samt beinhaltet. Dies gilt es nun in Anlehnung an das Premiumwandern („Saar-Hunsrück-Steig“) durch gemeinsame Angebote und Projekte mit Leben zu füllen.

Bereits in den Jahren 2014/15 wurde eine Konzept- und Potenzialstudie „Bike-Region Hunsrück-Hochwald“ erarbeitet und verabschiedet. Diese bündelt alle Ideenund Aktivitäten der regionalen Biker-Szene (Bottom-UP) und zeigt auf, wie der Hunsrück-Hochwald-Raum als neues Premiumziel für Freizeitradler und auch sportlich orientierte Mountainbiker entwickelt werden kann.

Die Region bietet ein großes Rad- und Bikeangebot, wleches bisland noch nicht gemeinsam vermarktet wird. Ausgehend von diesem Potenzial werden vier zentrale Bausteine für die Erweckung der „Bike-Region Hunsrück-Hochwald“ gesehen:

  •  „Nationalpark-Radschleifen“ - Freizeitradrundwege um den Nationalpark
  • Neue Bike-Schleifen - attraktive MTB-Schleife in jeder zugehörigen VG
  •  Bikepark Idarkopf - professionelle „Bike-Event-Arena“ am Idarkopf
  •  „Bike-Region Hunsrück-Hochwald“- Vermarktung aller Rad-/Bike-Angebote unter einer gemeinsa-men Dachmarke.

Dabei bietet ein solch konzentriertes Rad-/Bikeangebot auch ein enormes regionalökonomisches Poten-zial, um vom wachsenden Rad- und MTB-Tourismus sowie dem für Mittelgebirgsregionen förderlichen E-Bike-Trend aus einem Einzugsbereich von 250 bis 300 Kilometern auch wirtschaftlich zu profitieren. Hieraus können sich aus errechneten Szenarien Gesamt-Wertschöpfungs-/Einkommenspotenziale von bis zu 45 Millionen Euro pro Jahr mit entsprechenden Arbeitsplatzeffekten ergeben.

 

Aktionsplan Bike-Region

Ein Aktionsplan soll nun die tatsächliche Realisierung des Projektes vorbereiten und einleiten. Als konkreter „Fahrplan und Handlungsanleitung“ für die Umsetzung soll dieser die konkreten Schritte „Wer muss wann was machen“ und zu schaffende Organisationsstrukturen definieren. Dabei sollen ins-besondere folgende Fragen bearbeitet und im Detail geklärt werden:

  1. Wie können die Akteursgruppen (insbes. Rad-Bikeszene) und Bürger weiter eingebunden werden?
  2.  Welche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten gibt es einerseits für die Realisierung der Bike-Region und andererseits für die dauerhaften Organisations-, Vermarktungs- & Unterhaltungskosten?
  3. Darlegung und Bewertung geeigneter zentraler (z. B. Projektbüro) und dezentraler (z. B. Projektgruppen) Organisationsmodelle für den dauerhaften Betrieb und Vermarktung der Bikeregion
  4. Darlegung konkreter Prozesse und Kommunikationsmodell, wie die notwendige Abstimmung für An-liegen der Bikeregion zukünftig ablaufen muss (Wer informiert und koordiniert wann und wie mit wem?)
  5. Definition von einzuhaltenden Qualitätskriterien (Angebotselemente & Beschaffenheit Wege, Ver-kehrssicherung, Beschilderung, Beratung etc.) für Freizeitrad- und MTB-Wege in der Bike-Region
  6. Welche Akteurskonstellationen und Zuständigkeiten sind denkbar, um die Pflege und Unterhaltung von Rad-/MTB-Wegen und damit deren Attraktivität und Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten?
  7. Vorschlag für eine Corporate Identity und den geeigneten Medieneinsatz inklusive Organisation und Finanzierung, um die gewünschten Radler-/Biker-Zielgruppen zu erreichen.
  8. Priorisierung der dargelegten Maßnahmen und Schritte priorisieren und Ableitung eines zeitlichen Projektplans: „Was ist bis wann zu tun - und von wem?“

Dieser Aktionsplan wird von einem externen Projektbüro erarbeitet und noch 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Hier entsteht die Bike-Region Hunsrück-Hochwald, eine Premiumregion zum Thema Fahrrad, Mountainbike und Downhill als einzigartiges Reiseziel zur Freizeitgestaltung