Hölzerne Geschichte

Lange Zeit galt der Hochwald als trennendes Landschaftselement in der Region. Doch mit der Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald wandelt sich dieses Bild. Der Wald wird zum Bindeglied der Gemeinden und Bevölkerung in der Region.

Das soll auch eine interaktive Kunstinstallation aus Holz deutlich zeigen. Jede der 10 Gemeinden und Verbandsgemeinden in der Nationalparkregion macht sich individuell auf die Suche nach lokalen Geschichten und Erzählungen, sammelt Artefakte und Erinnerungsstücke. Sie alle zusammen werden in eine hölzerne Konstruktion aus Dachlatten eingearbeitet. So entsteht für jeden Teil der Region ein individuelles und ganz eigenes Element.

Im Anschluss werden alle "Einzelteile" an einem zentralen Ort zu einer gemeinsamen und begehbaren Raumskulptur zusammengefügt. Von Weitem zeigt sich eine große und bunte, aber einheitliche Skulptur. Bei genauerem Betrachten kann man durch eine unterschiedliche Farbgebung aber immer noch die einzelnen Gemeinden mit ihren Besonderheiten erkennen.

So gelingt es, dass sich die Bewohner der nationalparkregion darüber Gedanken machen, was ihre Heimat und ihre Identität so einzigartig und besonders macht. Gleichzeitig wird das Zusammenwachsen der Region künstlerisch dargestellt, die Menschen vor Ort werden aktiv mit eingebunden und die Individualität wird gewahrt.