24.04.2017

24. April: Auftaktveranstaltung zum Masterplanprozess für die Regionalentwicklung rund um den Nationalpark setzt wichtige Meilensteine

„Die Nationalparkregion wird Eins!“ – So soll die Zukunft in der Nationalparkregion aussehen. Darin waren sich die engagierten Teilnehmer der Auftaktveranstaltung zum Masterplan Regionalentwicklung einig. Der Einladung des Vereins Regionalentwicklung Hunsrück-Hochwald e.V. waren rund 50 Akteure aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland gefolgt.

Besonders die Regionale Identität in der Nationalparkregion soll durch den Masterplan gestärkt werden. Die gemeinsame Kulturgeschichte und der Nationalpark als verbindendes Element zwischen den Gemeinden sollen dazu beitragen, dass die Menschen sich mit ihrer Region identifizieren. Dazu werden die Stärken des ländlichen Raumes betont und in künftigen Projekten bewusst in Szene gesetzt. Das ist gerade für Kinder und Schüler wichtig.

Mit dem für Herbst 2017 geplanten Start für des „Bildungsnetzwerk Hunsrück-Hochwald“ wird ein wichtiger Schritt zur gezielten Ansprache von Kindern und Jugendlichen getan. Sie können an außerschulischen Lernorten wie Bauernhöfen, Imkerei oder Museen die natürlichen und kulturellen Ressourcen der Region verstehen und schätzen lernen.

Weitere wichtige Themen, die im Rahmen des Masterplans behandelt werden, sind der nachhaltige Umgang mit natürlichen Ressourcen und die besucherorientierte Entwicklung des Tourismus. Unter dem Leitbild einer zusammenwachsenden Region, die sich über hohe Lebensqualität mit klarem Heimatbezug, gegenseitige soziale Unterstützung und Premium-Positionierung im Freizeitangebot definiert, sollen die künftigen Entwicklungen in der Nationalparkregion aktiv gestaltet und so ein positives Bild der Zukunft gezeichnet werden.

Die Handlungsschwerpunkte werden in den kommenden Wochen und Monaten vertieft und in konkreten Maßnahmen festgehalten. „Wir müssen uns darauf besinnen, was wir hier besonders gut können und daraus verbindliche Ziele formulieren. Regionalentwicklung ist ein dauerhafter Prozess, der nur gelingen kann, wenn wir uns auf unseren „Markenkern“ konzentrieren. Die gemeinsam getragene Vision ist dafür eine wichtige Grundlage“ betont Mara Koster. Die Masterplanmanagerin bündelt die Aktionen in der Region und will den detaillierten Handlungsleitfaden Ende Oktober der Öffentlichkeit vorstellen.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie ab Ende Mai auch auf der eigens eingerichteten Internetseite des Regionalentwicklungsvereins. Außerdem wird der Verein an einem eigenen Stand auf dem Nationalparkfest am 11. Juni am Bostalsee über seine Arbeit informieren.