Bildungsnetzwerk / Best practice

Abschauen erlaubt!

Der Begriff "best practice", auch Erfolgsmethode, Erfolgsmodell oder Erfolgsrezept genannt (...) bezeichnet bewährte, optimale bzw. vorbildliche Methoden, Praktiken oder Vorgehensweisen (Wikipedia).

Viele Bildungseinrichtungen, Akteure und Engagierte haben tolle Ideen und gute Erfahrungen mit einem besonderen Angebot, Projekt oder Lernort gemacht. Das ein oder andere lässt sich möglicherweise auch in Ihren Bildungsalltag integrieren, übertragen oder zu einer Projektidee umwandeln.

Ihre Mithilfe ist gefragt! Stellen Sie uns Ihre Aktionen, Maßnahmen, Ideen und Kontakte zur Verfügung, sodass andere davon profitieren können. Kontaktieren Sie dazu gerne die Koordinatorin des Bildungsnetzwerks (siehe Kontakt).

Waldprojekt der KiTa Ruschberg "Haus der kleinen Forscher"

Seit Wochen beschäftigen sich die kleinen Forscher in Ruschberg rund um das Thema „Wald“. Ein wichtiger Bildungspartner ist der „Hegering“ aus Baumholder.  Mit ihrem tollen Natur-Mobil besuchen sie uns. Wir staunen über all die Tiere und anderen Schätze, mit denen das Mobil ausgestattet ist. Eine Eule namens Maja hat es uns besonders angetan und wir dürfen sie sogar streicheln.
Auch haben uns Désirée und Lena Rausch, sowie Dr. Martin Preiß und Sebastian Allmann jede Menge Anschauungsmaterial mitgebracht, über welches wir uns sehr gefreut haben.

Die Lernortbeschreibung des "Hegerings Baumholder" finden Sie hier!

SIEHE AUCH: weitere Lernortbeschreibungen zum Thema Wald, Wild und Thema Natur- und Umweltschutz.

Können Felsen wachsen?

Diese spannende Frage konnten die Kinder am Besucherbergwerk Herrenberg bei Bundenbach herausfinden!
Wir erforschten die Entstehung der Fossilien im Schiefergestein und lernten Steine und ihre Entstehung kennen. Wie ist der Hunsrücker Schiefer entstanden und wofür kann er eingesetzt werden?

So wurde Geologie be-greifbar!

Während der Wanderung durch das wildromantische Hahnenbachtal wurden Steine gesammelt und untersucht - wir haben sogar Achate gefunden! Auch über die Bäume des Waldes und leckere Kräuter, z.B.  Bärlauch, haben wir interessantes erfahren.

Im Besucherbergwerk Herrenberg dann ging es "unter Tage" - ganz schön kühl hier und nass... Kaum vorstellbar wie die Menschen früher hier schuften mussten. Aber lustig sich mit dem großen Helm in den Fels zu begeben. Aufregend war danach die Suche nach Fossilien im Schiefer - wer viel Glück hatte, hat etwas gefunden - doch zuerst hieß es: klopfen, spalten, hämmern...

Das Programm wird nicht nur in den Ferien angeboten! KiTa und Schulklassen sowie Interessierte können das Angebot bei M. Brzoska, Ortsbürgermeister von Bundenbach buchen - es lohnt sich!

Die Lernortbeschreibung findet ihr unter "Mittelalter" (Besucherbergwerk Herrenberg) weitere Lernorte aus Bundenbach unter "Kelten, Römer" sowie "Museen".

Zeichnen will gelernt sein

Die TeilnehmerInnen des Zeichennachmittags der Jugendpflege Herrstein-Rhaunen erhielten Einblicke in die Arbeit und Werkstatt der Künstlerin Jennifer Sauer aus Stipshausen.
Die kleinen KünstlerInnen haben nach hilfreichen Tipps und Übungen zu Schwung und Schattierung, mutig ihre Zeichenstifte in die Hand genommen und Motive aus der Natur gezeichnet.
JedeR durfte sich eine Blume aussuchen und diese vom Dreidimensionalen ins Zweidimensionale bringen. Gar nicht so einfach - denn entscheidend ist, zu zeichnen was man SIEHT! … und nicht was man denkt, wie die Blume aussieht. Es ließen sich schnell erste Fortschritte erkennen - Jennifer Sauer stand mit Rat und Tat zur Seite.
Spannend für die Kids war auch, die Gold- und Silberschmiedearbeiten und Kunstwerke von Jennifer Sauer zu entdecken: die Vielfalt der Materialien, Farben und Formen.
Am Ende konnten alle stolz auf sich sein - die Werke durften natürlich mit nach Hause genommen werden.

Wie kommt der Apfel in die Flasche?

Die Kinder der 4. Klasse der Grundschule Heimbach fanden die Aktion toll: einen Vormittag waren sie beim Obst- und Gartenbauverein Heimbach und erlebten wie aus Äpfeln leckerer Apfelsaft gepresst wird.

Und das war noch nicht alles! Nach einer Wanderung von der Grundschule zur Heimbacher Höhe wurde tatkräftig mit angepackt: Äpfel zerkleinern, häxeln und in der Obstpresse zu Saft verarbeiten. Natürlich gab es auch eine Kostprobe!

Daneben lernten die Kinder viel über heimische Obstsorten, Anbau und Schnitt der Obstbäume kennen. Bei einem Rundgang über das Gelände, begleitet von zahlreichen Kamerunschafen, genossen alle den entspannten, abwechslungsreichen und sonnigen Tag. Verschiedene Apfelsorten, Birnen und Zwetschgen wurden geschmeckt, die Astschere durfte unter Anleitung bedient werden.

Am Ende waren sich alle einig: das schreit nach einer Wiederholung! Die Lehrkräfte möchten gerne wieder kommen und diesen außerschulischen Lernort weiter empfehlen.

Die Lernortbeschreibung des Obst- und Gartenbauvereins Heimbach finden Sie hier!

 

Schüler drehen Erklärvideo zum Nationalpark

15 Schülerinnen und Schüler des Idar-Obersteiner Göttenbach-Gymnasiums haben in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald und dem Nahe TV bei einer Projektwoche ein knapp fünf Minuten langes Erklärvideo über den Nationalpark erstellt. Das Video kann über den Youtube-Kanal des Nationalparks, sowie über die Startseite der Website www.nationalpark-hunsrueck-hochwald.de aufgerufen werden. Auch hier gelangen Sie zum Video. 

Die Idee für das Projekt entstand im Netzwerk „Elementar- und Schulpädagogik“ des Nationalparks Hunsrück-Hochwald. Dort ist auch das Göttenbach-Gymnasium aus Idar-Oberstein vertreten. Die Biologielehrerin Angela Schumacher, die zusammen mit ihrer Kollegin Andrea Kathary das Projekt von schulischer Seite betreut, sieht in der Zusammenarbeit mit dem Nationalpark eine große Chance: „Der Nationalpark liegt in Reichweite unserer Schule. Wir möchten die jungen Menschen mit dem Gebiet und der Idee, die dahinter steckt, vertraut machen. Ein Erklärvideo selbst zu drehen ist eine sehr motivierende Herangehensweise.“

Der gesamte Arbeitsprozess wurde auf Kamera festgehalten und zu einem Making-Of-Video zusammen geschnitten. Beide Videos können auf dem YouTube Kanal des Nationalparks angesehen werden: youtube.com/nationalparkhunsrückhochwald

Erlebnisreiche Kinderstadtführung in Baumholder mit Ernst Schmitz

Beliebt bei den Kindern ist die Kinderstadtführung schon seit vielen Jahren - manche der Kinder sind "Wiederholungstäter" und kennen sich bereits bestens in den Straßen und Winkeln der Stadt aus. Ernst Schmitz weiß, wie man das Interesse der Kinder für ihre Heimatstadt wecken kann und erzählt auf der Kid's Tour anschaulich und kurzweilig über die Stadtgeschichte.

Auf den Spuren des Schlossgespensts "Hui Buh" muss ein verloren gegangener Schlüssel wieder gefunden werden. Am Ende der Tour wartet als Belohnung eine üppig ausgestattete Schatzkiste. 

Auf ihrem Weg durch die Altstadt Baumholders geht die Gruppe zahlreichen Hinweisen, die an markanten Punkten wie der "Wäschbach", der "Schmiede Bier" oder dem "Dicken Turm" versteckt und gefunden werden, nach. 

Besonders beliebt bei den Kindern:  die Schmiede Bier und der Dicke Turm, in denen man sich nicht nur umschauen darf, sondern auch tatkräftig auf den Amboss hauen oder das Innenleben des Turmes erkunden kann - mit Schreckmoment! Denn das Schlossgespenst taucht zur Freude der Kinder leibhaftig auf!

Anbei einige Impressionen der Tour. Die Lernortbeschreibung der Kinderstadtführung finden Sie hier!